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Virus Warning („Virus Protection“, Boot Virus Detection“): Das Bios gibt einen Warnhinweis aus, wenn auf den Master Boot Record der Festplatte zugegriffen wird. Das tun allerdings nicht nur Viren, sondern auch Bootmanager. Wenn sie einen solchen verwenden, sollten sie diese Option auf „Disabled“ stellen. Diese Bios-Option ersetzt übrigens keine Anti-Viren Software.
CPU Level 1 Cache („Internal Cache/External Cache“) Hier kannn man den L1-Cache des Prozessors aktivieren / deaktivieren. Der L1-Cache ist der Zwischenspeicher, in dem der CPU nicht nur Daten, sondern auch Befehle speichert. Wird dieser deaktiviert, so muß er diese Daten aus dem Arbeitsspeicher holen - und das dauert lange. Man aktivieren also auf jeden Fall den L1-Cache. Allerdings gibt es sehr alte Programme, die mit aktiviertem L1-Cache nicht funktionieren könnten.
CPU Level 2 Cache („Internal Cache/External Cache“) Hier kann man den L2-Cache des Prozessors aktivieren / deaktivieren. Durch diese Einstellungen verändert man den Status des L2-Caches. Wie für den L1-Cache gilt : Auf jeden Fall auf Enabled stellen ! Denn auch im L2-Cache werden von der CPU Daten abgelegt, die öfter gebraucht werden. Muß sich der Prozessor diese aus dem Arbeitsspeicher holen, dauert die Verarbeitung um einiges länger.
CPU L2 Cache ECC Check Verfügt der L2 Cache des Prozessors über eine Fehlerkorrektur per ECC (Error Correction Code), wie es etwa beim Pentium 3 und 4 der Fall ist, erkennt und korrigiert er per Prüfsumme 1-Bit Fehler. Fehler die mehrere Bit betreffen, erkennt die Fehlerkorrekzur zumindest.
Processor Nr. Feature Hier kann man einstellen, ob das Mainboard die Prozessor-ID ihres Prozessors abfragen soll oder nicht. Einstellung Disabled, auch wenn sich die Prozessor-Nr. unter besonderen Umständen auch unter dieser Einstellung auslesen läßt.
Quick Power on Self Test (Quick Boot) Beim Start testet das Bios einige Komponenten. Den Speicher prüft es bei diesem POST (Power on Self Test) mindestens drei Mal. Stellen sie die Option auf „Enabled“, widmet das Bios dem RAM nur einen Testdurchlauf. Sie sparen so je nach RAM-Ausstattung 20 – 50 Sekunden. Der POST entdeckt sowieso nur defekte Speicherriegel.
First Boot Device („Boot Sequence“) Mit dieser Option bestimmen sie, auf welchem Laufwerk das Bios zuerst nach dem Betriebssystem sucht. Zu empfehlen ist es, die Festplatte, auf der das Betriebssystem ist als erstes Bootlaufwerk einzustellen (=> geringster Zeitverlust). Es gibt dafür häufig die Einstellungsmöglichkeiten „HDD-0“, „HDD-1“, „HDD-2“ und „HDD-3“. „HDD-0“ steht für die erste Festplatte, die das Bios findet: normalerweise also die, die als Master am ersten IDE-Kanal hängt. HDD-1 bezeichnet die Slave-Festplatte am ersten IDE-Kanal und so weiter.
Boot Other Device („Other Boot Device Select“) Steht diese Option auf “Enabled”, prüft das Bios, ob es von anderen Geräten booten kann, wenn es auf den Laufwerken, die unter “First Boot Device“ oder „Boot Sequence“ angegeben sind, kein Betriebssystem findet. In einigen Bios Setups lässt sich mit dieser Option ein Bootlaufwerk direkt auswählen – etwa ein SCSI-Gerät, ein auf der Platine integrierter Raid-Controller oder eine Netzwerkkarte, um den PC übers LAN hochzufahren.
Swap Floppy Drive Meist lässt sich zum Booten von Diskette nur das Laufwerk „A“ nutzen. Arbeiten sie mit 2 Diskettenlaufwerken, tauschen sie hier die Laufwerksbuchstaben „A“ und „B“, ohne die Laufwerke neuverkabeln zu müssen. Normalerweise erhält nämlich das Laufwerk am Kabelende den Buchstaben „A“, das in der Mitte des Kabels den Buchstaben „B“.
Boot up Floppy Seek Das Bios greift auf das Diskettenlaufwerk zu, um zu testen, ob es funktioniert und mit welchen Disketten es umgehen kann. Steht diese Option auf „Disabled“, bootet der PC schneller, mit „Enabled“ testen sie bei Problemen, ob der Rechner das Diskettenlaufwerk überhaupt erkennt. Das starten von Diskette lassen beide Einstellungen zu.
Boot Up Num Lock Hier kann man einstellen, ob die Num-Lock-Taste aktiv oder deaktiv sein soll. Bei aktiver Num-Lock Taste fungiert das Nummernpad der Tastatur als Zahleneingabe, bei deaktiver Num-Lock-Taste kann man das Nummernpad als Cursor verwenden.
Typematic Rate Setting Hier stellen Sie die Wiederholrate der Tastatur ein. Wenn man keine Wiederholung eines Buchstabens bei gedrückter Taste benötigt, dann stellt man diese Einstellung auf Disabled, Standard ist jedoch Enabled.
Tvpematic Rate (Chars/Sec) Hier stellt man ein, wieviel Wiederholungen man pro Sekunde wünscht. Standard-Einstellung ist 30 Wiederholungen pro
Typematic Delay (mSec) Hier stellt man ein, mit welcher Verzögerung die Wiederholung beginnen soll. Standard-Einstellung ist hier 250 msec.
Security Option Hier kkann man einstellen, wie das System durch ein Bios-Passwort geschützt werden soll. Es sind die Einstellungen „System“ und „Setup“ möglich. Durch Setup schützt man das Bios des PCs vor Veränderungen - denn beim Aufruf des Bios durch [ESC] müss man ein Passwort eingeben. Durch System schützt man das gesamte System mit einem Passwort. Nach drücken des Power-Knopfes wird man aufgefordert ein Passwort einzugeben, erst danach bootet der PC.
Boot OS/2 for DRAM >64MB Wenn man OS/2 verwendt und mehr als 64 MB besitzt, benötigt man diese Einstellung. Setzt man in diesem Fall die Einstellung auf Enabled, so daß Sie unter OS/2 mehr als 64 MB verwenden können. Verwendet man kein OS/2, sondern Windows, Linux oder BeOS, so setzt man die Einstellung in jedem Fall auf Disabled.
Report no FDD for Win95 Hier kann man Windows95 mitteilen, daß man kein Floppy Laufwerk hat. Diese Einstellung ist nur relevant, wenn man noch Windows95 verwendet und kein Floppy-Laufwerk verwenden will. Dann setzt man dann die Einstellung auf Enabled.
Delay IDE Initial Hier kann man die Zeitdauer einstellen, die das Bios zum Aktivieren eines IDE-Gerätes warten soll. Vor allen Dingen, wenn Sie alte Laufwerke und CD-ROMs verwenden, kann es passieren, daß durch eine zu kurze Wartezeit diese Laufwerke nicht erkannt werden und nicht aktiviert werden. Setzt man dann die Zeit nach oben. Für die beste Performance sollte man jedoch "0" wählen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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